Persönliche Geschichten aus dem Jahr 2020

Persönliche Geschichten aus dem Jahr 2020
Persönliche Geschichten aus dem Jahr 2020

(3/5 Sterne ⭐️⭐️⭐️)

*Rezensionsexemplar/ unbezahlte Werbung

Handlung:

2020 war ein außergewöhnliches Jahr. Mit viel Veränderung, sowohl im Negativen, als auch im Positiven.

Das Buch “Persönliche Geschichten aus dem Jahr 2020” schildert die Perspektiven von 70 Menschen auf das vergangene Jahr. Menschen aus unterschiedlichen Städten und Ländern, die diese Zeit unterschiedlich erlebt haben. Wie haben sie sich gefühlt? Welche besonderen Erlebnisse sind Ihnen im Gedächtnis geblieben? Was haben sie auch aus der Zeit lernen und mitnehmen können? Ihre Geschichten hält das Buch auf kurzen 233 Seiten fest.

Rezension:

Manche der Geschichten blieben an der Oberfläche, andere haben mehr Einsicht auch in das Innenleben der Menschen gegeben. Diese waren die Geschichten, die für mich besonders interessant zu lesen waren.

Insbesondere die Geschichten von Menschen in anderen Ländern waren für mich spannend zu lesen. Und die Erzählungen derer, die sich selbstständig gemacht haben und aufgrund der Pandemie umdenken mussten. Das waren die außergewöhnlichen Geschichten, die, aus denen ich viel Neues mitnehmen konnte.

Persönliche Geschichten aus dem Jahr 2020
Ambivalente Gefühle

An anderer Stelle wurde es dann manchmal sehr repetitiv. Wann welche Beschränkungen und Lockerungen in Kraft getreten sind, wiederholte sich immer wieder und hinterließ bei mir ein beklemmendes Gefühl. So konnte ich immer wieder zwischendurch eine Geschichte lesen, aber nicht zu viele am Stück hintereinander weg.

Einerseits tat es gut zu lesen, dass Menschen auch Positives aus der Zeit mitnehmen konnten und einige Verfasser die zusätzliche freie Zeit mit der Familie genießen konnten. Andererseits hat es mich manchmal gestört, weil ich den Eindruck hatte, dass dies nicht das abbildet, was die Gesellschaft im Allgemeinen während der Lockdown-Phasen gefühlt und erlebt hat. Dann musste ich mich selbst ermahnen und mich daran erinnern, dass dies auch nicht das ist, worum es in dem Buch gehen soll. Vielleicht sollte es ja auch gerade das sein: Ein Buch, das einen außerhalb der eigenen Blase und des eigenen Umfelds erfahren lässt, wie es anderen Menschen ergangen ist. Die Pandemie besteht aber eben nicht nur aus Ängsten, finanziellen Problemen, Krankheit und Einsamkeit. Für meinen Geschmack lag der Fokus jedoch ein wenig zu stark auf dem Positiven, sodass der Eindruck erweckt wird, dass 2020 für einen Großteil der Gesellschaft ein entspannendes und tolles Jahr gewesen wäre.

Die Idee hinter dem Buch, es als eine Art Geschichtsbuch für zukünftige Generationen aufzuziehen, finde ich allerdings wirklich schön und insgesamt ist es mit sehr viel Liebe gestaltet. Die Autorin hat Menschen unterschiedlicher Generationen und Wohnorte ausfindig gemacht, deren Arten zu schreiben auch sehr unterschiedlich sind. Das hat noch einmal etwas mehr Abwechslung reingebracht.

Fazit: 

Zusammenfassend würde ich sagen, dass ich das Buch mit sehr gemischten Gefühlen gelesen habe. Deshalb bekommt “Persönliche Geschichten aus dem Jahr 2020” von mir 3 von 5 Sternen.

„Naiver Optimismus mag trügerisch wirken, aber er schenkt Lächeln und Vorfreude."
  • Gattung: (Kurz-) Geschichtsbuch
  • Autorin: Natascha Roth
  • Verlag: Portal Bookmondo
  • Erscheinungsjahr: 2021
  • 233 Seiten 
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