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Dorian

Dorian
Dorian

2/5 ⭐⭐  

*Rezensionsexemplar/ unbezahlte Werbung

Handlung:

Ein verlassenes Haus mitten im Wald. Angeblich hat dort einmal die französische Familie Chien gewohnt. Zumindest munkelt man das im Dorf, doch keiner hatte wirklich Kontakte zu der sonderbaren fünfköpfigen Familie. 

Bei einem Sommerspaziergang gelangt die siebzehnjährige Michelle in die Gegend des Häuschens. Bildet sie sich das nur ein, oder wird sie beobachtet? Das Mysteriöse zieht sie an und   so beginnt sie zu forschen. Dabei lernt sie Dorian kennen und wird hineingezogen in die Familiengeschichte der Chiens. Und damit in den Krieg zwischen Werwölfen und Hexen. 

Die Figuren:
Michelle: 

„Es gab eine Zeit, da habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht, als anders zu sein, etwas Besonderes zu sein. Ich war siebzehn, aber anders sein wollte ich schon seit ich denken konnte“ – So ist Michelle, die sympathische Protagonistin des Buchs. Sie wohnt gemeinsam mit ihrer Mutter und deren Freund „Charming“ in einem Kleinstadt-Haus direkt am Waldrand. Michelle liebt es zu lesen und sie mag das Außergewöhnliche. Außerdem besucht sie gerne die alte Nachbarin Hanne, die immer spannende Geschichten und Kekse für sie parat hat. Genau wie Hanne ist Michelle mutig, abenteuerlustig und sehr, sehr neugierig. 

Dorian: 

Dorian lässt mit seinen blauen Augen und seiner zuvorkommenden Art Michelles Herz höher schlagen. Doch er hat nicht nur die sensible Seite an sich. Wenn er wütend wird, tötet er. Dorian ist ein Werwolf, wie auch der Großteil seiner Familie. Gemeinsam mit Michelle macht er sich auf die Suche nach seinen Verwandten, um seiner eigenen Geschichte auf die Spur zu kommen. 

Rezension: 

Obwohl sich  das Buch „Dorian“ anfangs vielversprechend für mich angehört hat, konnte es mich letzten Endes leider nicht zu hundert Prozent überzeugen. 

Die Plottidee an sich ist nicht schlecht und sie hätte das Potenzial für eine spannende Umsetzung, an der es mir jedoch leider ein wenig gemangelt hat. Der Schreibstil ist zwar lebhaft und anschaulich, allerdings wird darüber kaum Spannung aufgebaut. Unter anderem, weil die Protagonistin in Gefahrensituationen Selbstgespräche führt, in denen sie die Gefahr ins Lächerliche zieht. Beispielsweise: “Welches unschöne Gruselmonster auch immer da, also in der Dunkelheit auf mich lauerte, würde jetzt einen schmackhaften Michelleimbiss bekommen.”

Das Zwischenmenschliche (beziehungsweise Zwischen-Werwolfige) hat mir hingegen gut gefallen. Die Figuren wirken authentisch und die Reibereien und Knistereien zwischen ihnen sind schreiberisch interessant umgesetzt. 

Was mich persönlich ein wenig gestört hat, war, dass der eigentliche Klappentext meiner Meinung nach zu viel verrät und dass einige Rechschreibfehler in dem Buch zu finden sind. Im Hinblick auf die Handlung haben zwar Plot Twists neuen Schwung in die Story gebracht, manche davon erschienen mir jedoch nicht logisch, weil sie neue Fragen aufgekommen ließen und in sich unschlüssig waren. 

Gegen Ende nimmt „Dorian“ an Spannung zu und auch wenn mich das Buch nicht umgehauen hat, bin ich dennoch neugierig geworden auf Teil 2. Ein Cliffhanger sorgt dafür, dass ich wissen möchte wie es weitergeht. Ob ich Teil 2 noch kaufen möchte, weiß ich noch nicht sicher. 

  • Gattung: Jugendbuch
  • Autorin: Eunice Blue
  • Verlag: Neopubli GmbH
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Seiten: 436
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